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3. Teil Zubehör

- Wechselrichter

Wir stehen fast ausschließlich "frei" und haben somit praktisch nie 220 V im Urlaub zur Verfügung. Für die Akkus unserer Videokamera haben wir aber nur ein 220 V Ladegerät. Gleiches gilt für unser Handy bzw braucht mein Rasierer ebenfalls 220 V. Wir entschlossen uns deshalb einen Wechselrichter einzubauen, der aus 12 V Gleichstrom 220 V Wechselstrom macht. Dabei entschieden wir uns für ein hochwertiges Gerät, dass den reinsten 220 V Wechselstrom liefert und z.B. auch für Computer geeignet ist. Bei der Leistung waren wir allerdings bescheiden, und wählten nur 150 W Ausgangsleistung. 150 W sind bei 220 V nur ca. 0,7 A, auf der 12 V - Seite fließen dann aber schon ca.12,5 A. Das macht eine Batterie sowieso nicht allzu lange mit.

(Bei unserer Batterie wäre bei Vollast nach ca. 4 Stunden Schluss) Die kleinen Ladegeräte belasten die Batterie hingegen kaum und es ist kein Problem einen Tag und eine Nacht lang z.B. die Akkus der Videokamera zu laden.Als Einbauort wählten wir das Fach unter dem Kleiderschrank, wo bereits die serienmäßige Elektroinstallation untergebracht ist. Aufgrund des zumindest theoretisch hohen Strombedarfes kam ein Anschluß an das bestehende Bordnetz nicht in Frage, sondern wurde ein neues Kabel (Querschnitt 4mm) verlegt. Auch dabei verläuft das Zusatzkabel wieder in Original Kabelkanälen und ist nicht sichtbar. Der Anschluß erfolgte über eine Zusatzsicherung direkt an die Versorgungsbatterie.
- zusätzlicher Sicherheitsgurt

Bei einem Kurzurlaub wollte unsere älteste Tochter gerne eine Freundin mitnehmen. Da wir aber nur über 6 Gurtplätze verfügten, war das ein Problem. Wir entschlossen uns deshalb einen weiteren Sicherheitsgurt nachzurüsten. Dabei orientierten wir uns an der Originalkonstruktion der Doppeldinette. Unsere Konstruktion sieht so aus. Wichtig ist dabei, dass der Gurtbock nicht nur mit dem Holzboden des Womo verschraubt wird, sondern mit dem Fahrgestell des KFZ. Wir besorgten uns daher einen 15 cm breites, 45 cm langes und 20mm dickes Stahlstück,

dass als Ausleger mit dem Leiterrahmen des Womo verschraubt wurde. Dazu konnten wir die Originalbefestigungspunkte des Fahrgestelles nutzen. (an diesen ist wohl normalerweise die Pritsche verschraubt?) In der Fahrzeugmitte versperrte der Dieseltank den Zugang zum originalen Befestigungspunkt. Dieser konnte vorsichtig gelöst und um ca. 15 cm abgesenkt werden. Mit gelenkigen Fingern war er dann erreichbar. Daran wurde dann der Ausleger verschraubt. Der Nachteil einer derartig massiven Konstruktion ist ihr Gewicht, das ca. 18 kg beträgt. Dafür ist sie aber absolut fest und dürfte das Original an Stabilität übertreffen. Allerdings erfordert das Bauen derartiger Konstruktion auch eine relativ gute Werkzeugausstattung. So sind Flex, Schutzgasschweissgerät, Bohrmaschine und Gewindeschneider sowie das übliche Werkzeug unabdingbar.
- Bettverbreiterung

Heike klagte immer wieder darüber, dass ihr die Doppeldinette als Bett zu schmal und unbequem sei. Wir entschlossen uns daher die Einzeldinette mit in das Nachtlager einzubeziehen. Die Einzeldinette läßt sich serienmäßig bereits zu einem schmalen Einzelbett umbauen, die Doppeldinette läßt sich durch zwei Auszüge verbreitern und ebenfalls zu einem Bett umbauen. Dazwischen bleibt dann noch ein schmaler Gang von ca 15 cm Breite. (s. a. Grundriss oben) Diesen galt es also zu überbrücken, damit wir zukünftig

quer auf beiden Dinetten schlafen konnten. Wichtige Anhaltspunkte, wie das funktionieren könnte, gab wieder der originale Zustand
Also bauten wir das Auszugsystem für die Einzeldinette nach. Auf die Auszüge kommt ein Zusatzpolster, für unsere Zusatzauszüge mussten daher auch Zusatzpolster hergestellt werden Leider hatten wir nat. nicht den Original-Polsterstoff, aber das stört uns nicht weiter, da die Polster nur nachts montiert sind und ja eh immer ein Bettbezug darüber ist.

So sehen beide Auszüge zusammen aus

Jetzt haben wir unser Kingsize - Bett mit 1,9m x 2,15 m, das ist größer als unser heimatliches Ehebett. Hat aber den Vorteil, dass wenn ein Kind mal krank ist oder schlecht geträumt hat und zu uns ins Bett hüpft, noch ausreichend Platz da ist.
- Satellitenantenne

Sicher kann man streiten darüber, ob man tatsächlich im Urlaub fernsehen muss. Je älter wir werden, umso mehr haben wir aber das Bedürfnis wenigsten einmal am Tag Nachrichten zu sehen. Vorbei sind die Zeiten, als wir im Urlaub noch nicht einmal merkten, dass ein Krieg ausgebrochen ist ( Jugoslawien- bzw. später der Golfkrieg) oder ganze Hochhaustürme (USA) einstürzen.

Hier ist der Receiver zu sehen
Vielleicht ist es auch eine Entspannung unserer Nerven, wenn die Kids an einem Regentag mal 1-2 Stunden einen Film gucken können ? Eine Gefahr, dass wir nur noch Fernsehen schauen besteht wegen des hohen Strombedarfes von Fernseher und Satantenne ohnedies nicht. Beide Geräte zusammen verbrauchen ca 70 W / h , dass sind bei 2 Stunden fernsehen bereits ca 12 Ah, nach 4 Stunden somit bereits 2/3 bis 3/4 des Stromvorrates der Batterie.

 

Einbau einer massiven Fahrerhausabtrennung aus Holz.

Nachdem wir in 2010 / 2011 im Dezember bzw. Februar unterwegs waren, haben wir uns entschieden das Fahrerhaus vom Wohnbereich mit 2 wärmeisolierenden Schiebetüren abzuschotten. Original erfolgt die Abtrennung nur durch einen Vorhang, der noch nicht einmal bis zum Boden reicht. In der kalten Jahreszeit zieht es daher aus dem unbeheizten Fahrerhaus empfindlich. Bislang hat es uns nicht so gestört, da wir nur im Sommer fuhren. seit wir aber Wellnesschwimmbäder für uns entdeckt haben, fahren wir das eine oder andere Wochenende mal in ein solches, z.B. ins "La-Ola" nach Landau.

Wir achteten bei der Konstruktion auf das Gewicht und darauf, dass alles möglichst rückstandsfrei wieder demontiert werden kann.

Am Unterteil des Alkovens verschraubten wir eine Schiebetürlauf-schiene aus dem Baumarkt. Diese wird von 10 kleinen Schrauben gehalten, die in den Boden des Alkovens geschraubt sind.

An den Laufwagen hängen die linke und rechte Schiebetür. Diese haben wir ebenfalls selbstgebaut. Es handelt sich um einen verleimten Rahmen aus Latten mit 38 x 16mm Stärke. Den Zwischenraum füllt eine Styrophorplatte aus. Außen ist ein dünnes, foliertes Sperrholz aufgebracht.

Wenn die Türen zusammengeschoben sind, hält sie ein ebenfalls selbstgebauter Verschlusshaken aus einem Stück Flacheisen, 20mm x 5mmx 35mm zusammen. Die Verriegelung wird betätigt über einen kleinen Griff. Da wir im Baumarkt nirgends etwas passendes, flaches finden konnten, mussten wir uns da wieder selbst helfen. Ein altes Metallgetriebezahnrad aus einer defekten Stichsäge tut nun seinen Zweck. Optisch zwar nicht perfekt, aber technisch.

Unten wird die Schiebetür mit einer leichten U-Schiene geführt. Dabei achteten wir wieder auf das Gewicht und darauf, dass die hochstehenden Schenkel nicht zu lang sind, damit man sich nicht verletzt, wenn man darauf tritt. Eine passende Schiene fanden wir nicht. Von einem alten billigen Grill hatten wir aber noch die Füße und die passten perfekt. Sind aus dünnem Weißblech, leicht und kosteten nichts.

An den Seiten werden die geöffneten Schiebetüren von Bändern gehalten, die an den A-Säulen angeschraubt und per Druckknopf an den Türen befestigt sind.

Gesamtkosten ca. 80 Euro Für Holz, Leim und vor allem die Laufschiene. Der Rest kam aus dem Keller und war z.T. Reste oder eigentlich Abfall.

Wenn das ganze demontiert wird, bleiben 4 Minilöcher im Fußboden PVC Belag, die kaum auffallen werden und die 10 Löcher im Alkoven, die ebenfalls kaum auffallen, da der dort angebrachte Verkleidungsstoff sie überdecken wird.

Gesamtgewicht ca. 8 KG

 

So sieht es bei geschlossenen Schiebetüren aus

 

Ansicht bei geöffneter Schiebetür

Unser selbstgebauter Verschluss

Die Bodenschiene