Home
Nach oben
wir ueber uns
wir suchen
geplante Touren
Transit
Womo
Zubehör
Kontakt
Berufliche Seiten
Gaestebuch

Touren 2010

Zur Türkei-Tour im Sommer 2010

Ostertour ins Elsass. Am Mittwochabend starten wir kurz vor 18.00 Uhr in Stutensee. Unser Ziel ist nicht allzu weit. Knappe 70km entfernt wollen wir an den Rhein bei Drusenheim. An der Rheinfähre möchten wir übernachten. 15km vor dem Ziel überholen wir Familie Weh, die gemütlich Richtung Drusenheim rollt. Wir haben uns mit Wehs auf dem Stellplatz verabredet. Gegen 19.15 treffen wir am Rhein ein und richten uns für die Nacht ein.

Stellplatz Drusenheim am Rhein

Ausnahmsweise regnet es nicht, nur der recht frische Wind bei ca. 10 Grad C macht einen Aufenthalt draußen unangenehm. Gegen 20.00 Uhr essen wir im Wohnmobil zu Abend. Danach sitzen wir zusammen und unterhalten uns.

 Donnerstag

 

In der Nacht ist Klaus Zanker mit seinen Jungs zu uns gestossen. Nach dem Frühstück machen wir uns auf in den nahe gelegenen Ort, Familie Weh muss einkaufen, Zankers tanken. Von dort geht es weiter zu Maginotbunker. (gros ouvrage de Schoenenbourg) Dort wollen wir uns mit Familie Klumbach treffen. Klumbachs reisen das allererste mal mit ihrem brandneuen Wohnmobil, einem Wochner - Alkoven.

Der nagelneue Alkoven von Klumbachs, dahinter die anderen Womos unserer "Kleiner&Kieckhäfer Reisen"- Ostertour

Wir treffen zur Mittagszeit dort ein, der Bunker öffnet erst um 14.00 Uhr. Genug Zeit um das neue Wohnmobil zu besichtigen. Unsere neuen Bekannten Familie Rüffer aus Freiburg schaffen es nicht bis um 14.00 Uhr und so gehen wir zunächst ohne sie in die riesige, beeindruckende Anlage. Über mehrere Kilometer erstrecken sich die unterirdischen Tunnel und Verteidigungsanlagen.

Impressionen aus dem Bunker

Küche

In den Verbindungsgängen fuhr z.T. eine kleine Eisenbahn

 

Na, was ist das ?:

Eine riesige Kurbelwelle mit beeindruckend großen Kolben!

In der Anlage sorgten mehrere riesige Dieselmotoren für die nötige Stromversorgung und Belüftung.

Krankenstation

OP-Saal

Die riesigen Angriffsgeschosse, denen die Festung widerstand, "Dicke Berta"

Wer mehr Fotos von der beeindruckenden Anlage sehen will, klicke hier. Die Seite ist wirklich empfehlenswert und es finden sich dort über 200 Fotos von der Anlage!

Gegen 16.00 Uhr sind wir am Wohnmobil zurück und warten auf Familie Rüffer. Zeit um gemütlich einen Kaffee zu trinken.

Die Kinder toben vor den Womos im Wald

Nach der freundlichen Hallo mit den Freiburgern geht es in den Hagenauer Forst zu unserem heutigen Übernachtungsplatz. Es ist schon eine richtige kleine Karawane aus 5 Wohnmobilen, die sich da in Marsch setzt. Am Abend sitzen wir bei Klumbachs im Wohnmobil, alle Kinder sind bei uns im Wohnmobil. Wir schlafen wunderbar ruhig bei 2 Grad C minus.

 

Karfreitag

Zankers verabschieden sich, sie wollen weiter in die Ardeche. Wir brechen gleich nach dem Frühstück auf, denn wir wollen das schöne Wetter nutzen und am Rhein - Marne - Kanal Fahrradfahren. Starten wollen wir vom Stellplatz in Saverne. Hier der Link zur Streckenbeschreibung: http://pistes-cyclables-alsace.chez-alice.fr/marne/marne.html

Dank Navi finden wir diesen problemlos und er ist trotz Ostern auch wenig belegt, so dass 4 Wohnmobile leicht einen Platz finden. Sofort geht es los und wir fahren Richtung Straßburg 13 Km auf den alten Treidelpfaden.

 

Wir schauen noch einem Boot zu, das schleust:

 

Auf der Brücke bei der Schleuse

 

Nach einem Picknick geht es zurück und auf dem letzten Kilometer regnet es schon leicht, bis wir das Womo erreichen. Am späten Nachmittag machen Wehs, Klumbachs und Rüffers einen Spaziergang am Kanal entlang, wir und die Klumbachkinder ziehen es vor im Wohnmobil zu bleiben und die Kinder liefern sich "Nintendoduelle". Abends, nachdem der Regen am Nachmittag wieder aufgehört hat, spielen die Kinder zusammen draußen, wir Erwachsenen sitzen nach Geschlechtern getrennt im "Männerauto" bei den Klumbachs bzw die Damen im "Frauenauto" bei den Wehs.

 

Samstag

 

Heute müssen wir unbedingt ver- und entsorgen. 90 Liter Wasser sind verbraucht und der Toilettentank ist voll. Bei den Freiburgern gilt schon die Devise, niemand mehr aufs Klo!

Dank Navi finden wir die sehr versteckt liegende aber kostenfreie Entsorgung beim Campingplatz in Saverne. Da es 2 Versorgungsplätze gibt, zieht sich das Versorgen von 4 Wohnmobilen nicht so lange hin. Danach geht es weiter zum Schiffshebewerk. Wir kennen es schon uns sparen uns den Eintritt. Die übrigen machen eine Besichtigung. Danach geht es weiter auf eine Abenteuerwanderung durch 2 stockdunkle Tunnels unter dem Kanal durch.

Leider setzt mittelstarker, gleichmäßiger Landregen ein und so sind alle ziemlich durchnässt als wir 1,5 Stunden später das Wohnmobil wieder erreichen.

Nach einer Mittagspause beschließen wir zurück nach Saverne zu fahren. Wir wollen ins dortige Schwimmbad. Dort stürzen sich alle bis auf Gernot in die Fluten. Der bleibt an seinem Geburtstag lieber mal im Wohnmobil, schreibt diesen Bericht und checkt dank eines unverschlüsselten Wlan-Netzes die heimischen E-mails. So gehen die 2 Stunden, die das Schwimmbad noch geöffnet hat, schnell vorbei.

Laut Wetterbericht aus dem Internet soll das Wetter morgen wieder besser werden, zwar bedeckt und kühl aber ohne Regen.

Am Abend möchten wir zur Feier von Gernots Geburtstag Flammkuchen essen gehen. Das erste Restaurant, daß wir ansteuern ist jedoch schon ausgebucht. Eine so große Gruppe (wir sind 17 Personen) unter zu bringen könnte heute wohl schwierig werden. Wir sind extra früh gestartet, damit wir vor den Franzosen im Restaurant sind. Michael und Alexander ziehen los und fragen im nächsten Restaurant in ihrem "perfekten Französisch" ob wir dort unterkommen. Ja! Allerdings nur ab 19.00 Uhr und nur wenn wir alle Flammkuchen essen. - Kein Problem. Wir laufen durch den strömenden Regen zurück zum Wohnmobil und warten die 45 Minuten, bis "unser" Restaurant öffnet. Kurz nach 19.00 Uhr sitzen wir im Restaurant, wir haben einen Nebenraum für uns alleine!

Es geht lustig zu, die Kinder vertilgen Berge von Pommes Frites und wir einen Flammkuchen nach dem anderen. Nach dem Essen verlassen uns die Freiburger, Gerhard fühlt sich krank und sie möchten zurück.

 

Ostersonntag

 

Wir schlafen lange und stehen erst gegen 8.00 Uhr auf. Nachdem die Ostergeschenke verteilt sind, fahren wir zunächst nach le petite pierre und parken auf dem Parkplatz der Veranstaltungshalle. Von hier laufen wir einmal durch den ganzen Ort bis zur Burg, die wir gemeinsam besichtigen.

Interessant sind die unterirdischen Zisternen außerhalb der Burg.

Danach essen wir gemütlich im Wohnmobil zu Mittag. Dann geht es nach Graufthal, wir besichtigen die dortigen Höhlenwohnungen.

In den Höhlenwohnungen

 

Der Eintritt ist mit 2 Euro je Erwachsenem angemessen, mehr wird auch nicht geboten. Zur Feier meines gestrigen Geburtstages lade ich alle Erwachsenen zum Kaffetrinken in unser Wohnmobil ein.

Die Gruppe wird kleiner

Die Kinder sind bei Klumbachs im Womo und spielen Nintendo. Leider verlassen uns nun auch noch Wehs, sie sind bei der Oma zum Mittagessen eingeladen. Am Abend fahren fahren wir nach Kintzheim zum dortigen Womostellplatz. So haben wir es nicht weit bis zu Hochkönigsburg, unserem morgigen Highlight. Abends sitzen wir bei Klumbachs im Wochner und trinken Wein.

 Ostermontag

Unsere Gruppe besteht nun nur noch aus den Klumbachs und uns. Um 9.00 Uhr öffnet die Hochkönigsburg und wir sind bei den ersten, die an der Kasse die Billets kaufen. Wir besichtigen die beeindruckende Anlage.

 

Treppenturm in Innenhof        Zisterne

 

 

Nun ist es später Vormittag und wir brausen zum nahegelegenen Affenberg. Der Eintritt schockt uns dann allerdings, wir bezahlen 37 Euro für 2 Erwachsenen und die 4 Kinder. Das ist der Affenberg nicht wert. In nicht einmal 1 Stunde haben wir die relativ kleine Anlage durchwandert und die Handvoll Popcorn (mehr gab es nicht) verfüttert.

Danach essen wir zu Mittag. Nun brauchen wir noch "Programm" für den Nachmittag. So fahren wir zum Mont St. Odile und besichtigen bei einer ca. 1,5 - stündigen Wanderung die Heidenmauer.

Leider dürfen wir auf den Parkplätzen nicht übernachten und Michael schlägt vor in den Weinbergen bei Barr bzw. Heiligenstein zu übernachten. Wir müssen jedoch noch dringend Diesel tanken und so trennen wir uns und verabreden einen Stellplatz in den Weinbergen als Treffpunkt. Dank Navi finden wir einen SuperU in der Nähe, der zum Glück unsere EC-Karte akzeptiert und wir tanken 70l Diesel.

Da Michael die 1. und wir bereits die 4. Auflage des Womoführers haben, wird es mit dem Treffen ungeahnt schwierig, wir stehen auf verschiedenen Plätzen. Eine joggendes Paar spricht Michael an, ob sie uns gesehen haben. Als sie später bei uns vorbeikommen, weisen sie uns den Weg. Mir gefällt der Stellplatz nicht, das Womo steht zu schräg und wir wollen zum Sportplatz in Heiligenstein. Michael schließt sich uns schweren Herzens an und so fahren wir gegen 20.00 Uhr zum Sportplatz in Heiligenstein. Am Vereinsheim gibt es sogar Frischwasser und so füllen wir nochmals 40l Wasser nach. Michael Klumbach hat keinen Bedarf, sein 200l Frischwassertank ist noch gut gefüllt. Kurz sitzen wir am Abend bei Klumbachs im Womo, die Kinder sitzen bei uns und spielen Nintendo gegeneinander.

 

Dienstag

Das Frühstück müssen wir verschieben, wir haben kein Brot mehr. So düsen wir um 8.00 Uhr zum SuperU in der Nähe und kaufen Baguette, Michael tankt Diesel. Von dort starten wir zum Storchenpark in Betschdorf.

 

 

Die nette kleine Anlage ist schnell besichtigt und wir beschließen zum Abschluß noch nach Wissembourg zu fahren.

 

Wir essen zu Mittag, danach besichtigen wir das nette Städtchen. Gegen 16.00 Uhr ist unser Urlaub endgültig vorbei, wir fahren nach Hause, gegen 17.00 Uhr erreichen wir Stutensee wieder.

Leider ist der Osterurlaub nun wieder endgültig vorbei.